Mikroförderung des Landes Niedersachsen nach 52 Stunden ausgeschöpft

Die Mikroförderung für ehrenamtliche Projekte in Niedersachsen ist auf außergewöhnlich große Nachfrage gestoßen. Wie das niedersächsische Innenministerium mitteilt, sind zwischen Montag, 2. März 2026, 8 Uhr, und Mittwoch, 4. März, 12 Uhr mehr als 400 Anträge eingegangen. Damit war der Fördertopf von rund einer Million Euro bereits nach etwa 52 Stunden vollständig ausgeschöpft.

Die Förderung richtet sich an Vereine, Initiativen und engagierte Bürger, die kleinere Projekte im lokalen Umfeld umsetzen möchten. Möglich sind Zuschüsse zwischen 100 und 2.500 Euro. Die Mikroförderung ist Teil der niedersächsischen Strategie zur Stärkung von Engagement und Ehrenamt und soll bewusst niedrigschwellig und bürokratiearm gestaltet sein.

Niedersachsens Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, sieht in der großen Nachfrage ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamts. „Innerhalb von nur zwei Tagen mehr als 400 Anträge – das ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie lebendig das Ehrenamt in Niedersachsen ist. Mit der Mikroförderung unterstützen wir Vereine, Initiativen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger konkret, schnell und bürokratiearm“, erklärte die Ministerin. Die starke Resonanz zeige, wie wichtig ein solches Angebot sei.

Gefördert werden Projekte mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand, die dennoch eine große Wirkung im lokalen Umfeld entfalten können. Dazu zählen beispielsweise Anschaffungen für Sportvereine, Projekte in der Jugendarbeit oder Unterstützung für Fördervereine von Kindergärten.

Nach dem schnellen Ausschöpfen der Mittel hat nun die Bearbeitung der Anträge begonnen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Niedersachsen (LAGFA) prüft die eingegangenen Anträge und soll die Bewilligungen möglichst zügig erteilen, damit die Projekte zeitnah starten können.

Monika Fricke vom geschäftsführenden Vorstand der LAGFA erklärte, die große Resonanz bestätige den gewählten Ansatz der digitalen und barrierearmen Antragstellung. Gleichzeitig werde sorgfältig geprüft, welche Anträge die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Angesichts der starken Nachfrage prüft das Land Niedersachsen nach eigenen Angaben, ob zusätzliche Haushaltsmittel bereitgestellt werden können, um das Förderprogramm fortzusetzen. Weitere Informationen sind unter www.lagfa-niedersachsen.de erhältlich.

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