
Mit dem Küchentisch-Talk setzt die Wedemark ihre Suche nach neuen Treffpunkten und mehr Miteinander in den Ortschaften fort. Bürger können dabei ihre Ideen für gesellige Orte und gemeinschaftliches Leben direkt vor Ort einbringen.
Die Initiative war bereits 2024 gestartet. Erste Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. In Resse entstand eine Ausstellung, außerdem organisierten Engagierte eine temporäre Spielstraße.
Ein besonderes Element kehrt nun ebenfalls zurück: der fahrbare Küchentisch. Das mobile Möbelstück lässt sich transportieren, vor Ort aufbauen und sogar mit dem Fahrrad ziehen. Schon bei der Premiere wurde der Tisch vom Rathaus bis zum Marktplatz in Bissendorf bewegt. Acht Hocker und eine Tafel gehörten dazu. Viele Bürger nahmen Platz und tauschten Ideen aus. Am Ende waren nach Angaben der Organisatoren rund 50 Bierdeckel mit Skizzen und Vorschlägen gefüllt.
Jetzt geht die Suche nach neuen Impulsen weiter. Dabei soll es um Fragen gehen wie: Wo gibt es bereits gesellige Orte, wo könnten neue Treffpunkte entstehen und was können Nachbarn selbst dazu beitragen.
Kulturbeauftragte Angela von Mirbach wird dafür erneut in die Ortschaften der Wedemark fahren. Begleitet wird sie von der freien Autorin Maria Eilers. Beide bringen den mobilen Küchentisch und zahlreiche Bierdeckel mit.
Ein erster Termin ist für Mittwoch, 29. April 2026, im Café Mittendrin in Brelingen geplant. Dort wollen sie junge Eltern treffen. Außerdem ist ein weiterer Termin im Jugendtreff in der Pfarrscheune in Elze vorgesehen. Weitere Stationen in den Ortschaften der Wedemark sollen folgen.
„Die besten Ideen entstehen im Gespräch am Küchentisch“, erklärt Angela von Mirbach. „Viele Einfälle passen am Ende tatsächlich auf einen Bierdeckel.“
Nach den Treffen sollen alle Vorschläge ausgewertet werden. Die meistgenannte Idee wollen die Organisatoren anschließend gemeinsam mit Bürgern vor Ort umsetzen. So könnte aus einem Gespräch ein neuer Ort der Begegnung in der Wedemark entstehen.
