An den öffentlichen Wertstoffinseln in der Wedemark werden ab Juni 2026 keine Altkleidercontainer mehr aufgestellt. Die Sammlung von Alttextilien soll künftig über private Sammelstellen und die Wertstoffhöfe der Region Hannover erfolgen.
Hintergrund der Entscheidung sind anhaltende Probleme an vielen Standorten. Neben den Containern wurden immer wieder Müll, Restabfälle, Sperrmüll und andere Gegenstände illegal abgelegt. Dadurch entstanden hohe Reinigungs- und Entsorgungskosten. Zudem litt das Umfeld der Sammelstellen unter der Vermüllung. Nach Angaben der Gemeinde wurden dadurch auch vermehrt Ratten angezogen und die Sauberkeit im öffentlichen Raum beeinträchtigt.
Die Wedemark folgt damit einer Entwicklung, die es bereits in anderen Kommunen gibt. Auch in Hannover werden Altkleidercontainer an solchen Standorten nicht mehr aufgestellt.
Alttextilien können künftig weiterhin über privat aufgestellte Altkleidercontainer abgegeben werden, etwa auf Supermarktparkplätzen. Außerdem nehmen die Wertstoffhöfe der Region Hannover weiterhin Kleidung und Schuhe an, unter anderem der Wertstoffhof im Gewerbegebiet Bissendorf.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt die Pflicht zur getrennten Sammlung von Alttextilien. Gebrauchstaugliche Kleidung und Altschuhe dürfen nicht über den Restmüll entsorgt werden.
Gut erhaltene Textilien können häufig weiterverwendet oder gespendet werden. Dadurch lässt sich der Lebenszyklus der Kleidung verlängern, zugleich werden Ressourcen geschont.
